Ein Fund, viele Spiele und ein offenes Geheimnis
Mit riesiger Vorfreude und den brandneuen Jubla-Socken an den Füssen, erreichte die Schar der Jubla Härkingen das Lagerhaus in Savognin und war bereit, sich auf die im Jubiläum entdeckte Kiste voller Spiele zu stürzen. (Samstag, 05. Juli 2026)

Doch bevor die Abenteuer beginnen konnten, musste die neue Umgebung zuerst erkundet werden. In einem Postenlauf erfuhren die Kinder und Jugendlichen, wo sich die wichtigsten Räume befinden, welche Regeln im Lager gelten und weshalb die Hygiene eine zentrale Rolle spielt. Schritt für Schritt lernten sie so ihre neue Unterkunft kennen.
Am Abend war es dann endlich soweit. Die gefundenen Spiele können endlich getestet werden. Zuerst mussten die Gruppen beim Spiel “Bring mir!!” schnell reagieren, Gegenstände finden und sich Kartenteile verdienen, die später für den Orientierungslauf benötigt wurden. Danach begann der eigentliche Spielparcours. Ob Looping Louis, Halli Galli, UNO, Werwölfle, Monopoly oder Lotti Karotti – überall warteten kleine Herausforderungen und viel Bewegung.
Zum Schluss widmete sich die Schar nochmals der Spielkiste. Fast alle Spiele wurden ausprobiert. Alle bis auf ein «Leiterlispiel», dessen Anleitung jedoch so lang und kompliziert wirkte, dass die Motivation sofort sank. Die Anleitung wurde kurzerhand zerknüllt und zurück in die Schachtel gestopft. Doch die Schachtel blieb offen stehen. So, als würde sie darauf warten, später noch eine Runde zu spielen.
So endete der Tag mit einem offenen Geheimnis. Ob dieses seltsame Brettspiel noch Bedeutung bekommt oder einfach ein kurioser Fund bleibt, wird sich erst zeigen.
Vom ersten Würfel bis zum Schatz im Abendlicht
Am Sonntagmorgen öffneten die Jüngsten der Schar das mysteriöse Brettspiel vom Vorabend aus purer Neugier erneut. Ohne der Anleitung auch nur die geringste Beachtung zu schenken wagten sie den ersten Würfelwurf. Die Spielfigur rückte auf das Aktivitätenfeld «Bringe mir den Schatz» vor. Damit war klar, die Schar befanden sich mitten im Spiel und mussten den Auftrag erfüllen, um weiterzukommen. (Sonntag, 05. Juli 2026)

Bevor die Schatzsuche beginnen konnte, mussten sich die Kinder und Jugendlichen jedoch mit der Handhabung einer Karte anvertrauen. In verschiedenen Posten lernten die Gruppen so, wie ein Kompass funktioniert, wie sie sich auf einer Karte orientieren können und wie Höhenlinien das Gelände darstellen.
Am Nachmittag machten sich die Abendteurer auf den Weg. Schritt für Schritt arbeiteten sie sich durch die Landschaft, immer mit dem Blick auf die Karte und das Ziel vor Augen. Auf den abwechslungsreichen Wegen wuchs die Spannung, je näher sie dem Ziel kamen.
Schliesslich war es so weit und der Schatz konnte gefunden werden. Die Freude war gross, doch da es bereits zu Dämmern begann, reichte die Zeit nicht mehr, um zurück ins Lagerhaus zu wandern. Folglich richteten die Abendeurer ihre Zelte ein und bereiteten sich auf eine Nacht im Freien vor.
Um den Erfolg gemütlich ausklingen zu lassen, versammelten sich alle eingekuschelt in Wolldecken beim Lagerfeuer. Die Gitarren begleiteten den schönen Gesang, die Flammen warfen warmes Licht auf die Runde und die Schoggibananen sorgten für den süssen Abschluss des Tages.
So endete der erste grosse Spieltag mit einem erfüllten Auftrag und einer Nacht unter freiem Himmel, während das Spiel im Hintergrund weiterlief und bereits auf den nächsten Wurf wartete.
Zwischen Schatz, Gegnern und einer wohlverdienten Pause
Mit schweren Beinen und verspanntem Rücken erwachten die Kinder und Jugendlichen durch lautes Vogelgezwitscher. Die Nacht in den Zelten war hart, doch sicher ist der Schatz erst zurück im Lagerhaus. (Montag, 06. Juli 2026)

Der Montag begann zwar ruhig, doch die Spannung des Spiels lag weiterhin in der Luft. Nach dem Morgenessen machte sich die Schar bereit für die Rückwanderung, um den Schatz möglichst schnell ins Sichere zu bringen. Die angehenden Leitungspersonen hantierten gekonnt mit Kompass und Karte und navigierten die Schar erfolgreich zum Lagerhaus.
Mit solch einem Lauf wurde nach dem Mittagessen direkt erneut gewürfelt. Die Spielfigur landete auf dem Aktivitätenfeld “Besiege den Gegner!”, und sofort war klar, dass der nächste Kampf bevorstand. Die Aufgabe verwandelte die Umgebung des Lagerhauses in ein Spielfeld voller Rätsel, Sportaufgaben und Bösewichten. Die Kinder mussten Hinweise erspielen, Geld verdienen und herausfinden, welche Waffe zu welchem Gegner gehört. Die Bösewichte lauerten in ihrer Zone und konnten die Teilnehmenden fangen, wodurch erspielte Hinweise verloren gingen. Erst als alle Merkmale richtig zugeordnet waren, konnten die Gruppen die Bösewichte gemeinsam besiegen. Mit dem passenden Zauberspruch und der richtigen Waffe wurde jeder Gegner ausgeschaltet, bis das Feld erfüllt war und der Weg im Spiel wieder frei wurde.
Beim nächsten Zug gönnt das Spiel der Schar endlich eine Pause. Das Aktivitätenfeld «Glück gehabt! Ruh dich aus!» erschien, und der Abend verwandelte sich in eine Wellness‑Oase. Nach einem kurzen Lagertanz durften die Kinder und Jugendlichen frei zwischen verschiedenen Entspannungsangeboten wählen. Einige massierten sich mit Tennisbällen, andere legten sich mit Quarkmasken und Gurkenscheiben auf Matratzen. In einer Ecke wurde gepuzzelt und gespielt, während an der Sirupbar neue Geschmacksrichtungen ausprobiert wurden. Die Stimmung war gelöst, ruhig und voller kleiner Momente der Erholung.
So endete der Montag mit einem gelungenen Mix aus Abenteuer und einer wohlverdienten Pause. Ein weiterer Schritt im Spiel, das die Schar Tag für Tag tiefer in seine Welt zog.
Wörfle, wörfle s’wott ned höre 🎶
Erholt startete die Schar in den nächsten Spieltag. Vom Spiel gefesselt und ganz in dessen Bann gezogen, konnten die Kinder kaum auf den nächsten Würfelzug warten. (Dienstag, 07. Juli 2026)

Gesagt, getan und schon landete die Spielfigur auf dem nächsten Feld «Errichte eine Burg!». Damit war der Auftrag für den Morgen klar. Rund ums Lagerhaus entstanden verschiedene Burgteile. Die Jüngsten bauten Hängematten als Schlafplatz, die Mittelstufe konstruierte eine Hollywood‑Schaukel und das 15er‑Team errichtete ein Sarasani-Zelt als Unterschlupf. Mithilfe der frisch gelernter Pioniertechnik wuchs aus Holzpfosten, Seilen und Herringen Schritt für Schritt eine Burg.
Am Nachmittag wechselte der Fokus zu mehr Bewegung. Beim freien Spiel konnten die Kinder und Jungendlichen selbst wählen, ob sie Fussball, Volleyball oder Kubb spielen wollten, während die Wasseraktivitäten im Badesee für die notwendige Abkühlung sorgten.
Nach dem Abendessen wurde folglich erneut gewürfelt. Die Spielfigur landete auf dem Feld «Lass deiner Kreativität freien Lauf!». Die Kinder bastelten Schlüsselanhänger, sangen Karaoke oder probierten sich an neuen Spielgeräten aus.
Mit viel Glück beim Würfeln schaffte es die Schar bereits auf das Feld 82 vorzurücken. In diesem Tempo wäre das Spiel schneller durch als geplant, oder endet die Glückssträhne irgendwann?
Die Schar auf sich allein gestellt
Der Mittwoch begann mit einem Schock. Das gesamte Leitungsteam war verschwunden. Ein Kind wurde in der Nacht ungeduldig und konnte mit Würfeln nicht mehr warten. So startete die Schar unerwartet mit dem Aktivitätenfeld «Du bist auf dich allein gestellt, befreie das Leitungsteam!» in den Tag. Die Spielwelt hatte die Leiter verschlungen und nun lag es an den Kindern und Jugendlichen, sie zurückzuholen. (Mittwoch, 08. Juli 2026)

Am Vormittag machten sie sich im Orientierungslauf auf die Suche nach Hinweisen. Die Gruppen durchliefen verschiedene Posten, lösten Rätsel, suchten Memorykarten, beantworteten Fragen oder absolvierten Eierläufe. Mit jedem gemeisterten Posten erhielten die Kinder einen neuen Hinweis, der das Geheimnis um die Gefangennahme der Leiter Stück für Stück enthüllte.
Am Nachmittag startete die vom 15er‑Team geführte Schar ihren Rettungsversuch. Um die Leitungspersonen zurückzuholen, musste ein Portal gebaut werden. Dafür erspielten die Gruppen Geld, kauften bei korrupten Händlern die benötigten Rohstoffe und hielten sich gleichzeitig von den Portalwächtern fern. Langsam entstand das Portal, welches schliesslich in einem leeren Raum aktiviert wurde. Beim nächsten Öffnen der Tür strömte das Leitungsteam in alter Stärke heraus und war wieder mit seiner Schar vereint. Ein Moment, der gefeiert werden musste.
Der Abend verwandelte sich deshalb in eine Disco mit farbigen Lichtern, Ballons und Discokugel. Nach dem Lagerlied wurde das Fest eröffnet. Freies Tanzen und verschiedene Partyspiele sorgten den ganzen Abend über für Unterhaltung und Abwechslung.
So endete der Mittwoch mit einem weiteren grossen Schritt auf dem Weg zum Ziel. Die Schar hatte bewiesen, dass sie auch ohne Leitungsteam handlungsfähig ist und dass sie gemeinsam alles schaffen kann. Was könnte sie jetzt noch aufhalten?
Zwischen Notfall und Dessert
Bekannte Gesichter aus vergangenen Lagern statteten der Schar am Donnerstagmorgen einen Besuch ab. Uschi und Ivo wurden freundlichst empfangen. Doch als sie das Lagerhaus erkundeten, stolperten die beiden Rentner über die zahlreichen, dem Anschein nach besitzlosen Fundgegenständen und zogen sich Verletzungen zu. Ihre Gesundheit hat nun höchste Priorität. (Donnerstag, 09. Juli 2026)

Alle waren in Aufruhr. Jetzt lag es an jedem, mitzuhelfen! Gemeinsam übten die Kinder und Jugendlichen, wie sie in einer Notsituation richtig handeln, indem sie lernten einen Druckverband anzulegen und Rettungskräfte zu alarmieren. Dank der Hilfe von allen konnten Uschi und Ivo gut versorgt werden.
Am Nachmittag flogen die Würfel endlich erneut durch die Luft. Die Spielfigur landete auf dem Aktivitätsfeld: „Backe, backe Kuchen! Bereitet ein leckeres Dessert zu!“ Nach der Aufregung vom Morgen konnten alle ein wenig Zucker vertragen. Das Ganze hatte nur einen Haken: Ihnen fehlten die Zutaten. Somit mussten sie die Zutaten in einem Geländespiel erspielen.
Am Abend ging es in die Backstube. Jede Gruppe bereitete ein Tiramisu unter erschwerten Bedingungen zu. Eine Person war blind, eine konnte nichts hören und eine hatte taube Hände. Nur mit cleverer Zusammenarbeit und guter Kommunikation konnte die Aufgabe gemeistert werden. Klingt chaotisch? War es auch! Jedoch hat sich die Mühe gelohnt und man konnte das Dessert endlich verspeisen.
Doch nun ist es fast schon verdächtig ruhig… Ob das die Ruhe vor dem Sturm ist?
Fataler nächtlicher Würfelzug und trotzdem ein Happy-End
Der Mittwoch begann mit einem unerwarteten Rückschlag. Beim nächtlichen Putzen des Esssaals hatte eine Leitungsperson die Würfel bewegt und damit ungewollt einen Zug ausgelöst. Die Spielfigur sprang beinahe bis zum Ziel, doch weil sie auf einem Aktivitätenfeld landete, musste die gesamte Schar mitten in der Nacht geweckt werden, um den Auftrag zu erfüllen. Mit verschlafenen Gesichtern stellten sich die Kinder und Jugendlichen dem Feld „Kannst du auch nicht schlafen? – Veranstaltet ein Theater im Licht des Mondes!“. Jede Gruppe zog drei Begriffe und entwickelte daraus ein kurzes Schauspiel, welches sie der ganzen Schar präsentierten. Erst danach durfte erneut gewürfelt werden. Die Würfel drehten sich, prallten ab und mit viel Pech landete die Spielfigur aufgrund einer Falle wieder auf Feld 20. Enttäuscht legte sich die Schar erneut schlafen. (Freitag, 10. Juli 2026)

Am nächsten Morgen fasste die Gruppe neuen Mut. Trotz Rückfall wollten sie das Spiel zu Ende bringen. Ein weiterer Würfelzug brachte die Spielfigur wieder nahe ans Ziel, doch ein letztes Aktivitätenfeld stand im Weg: „Capture the Flag!“. In einem Geländespiel mussten die Kinder und Jugendlichen die gut bewachte Burg in der Spielfeldmitte erobern und die Flagge entwenden. Mit verschiedenen Taktiken, schnellen Läufen und cleveren Ablenkungsmanövern gelang es ihnen schliesslich, die Flagge zu sichern und das Feld zu erfüllen. Nun waren die Würfel wieder freigegeben. Ein letztes Mal flogen sie durch die Luft und dieses Mal reichte die Zahl, um das Spiel endgültig zu beenden. Die Schar hatte es geschafft!
Ein solcher Triumph musste gefeiert werden. Am Abend verwandelte sich das Lagerhaus erneut in eine Disco mit farbigen Lichtern, Ballons und Discokugel. Freies Tanzen und verschiedene Partyspiele sorgten für einen würdigen Abschluss des Lagers, voller Energie, Freude und Gemeinschaft.
Jetzt muss das Brettspiel nur noch bestmöglich verschlossen werden, damit es nie wieder eine Schar in seinen Bann ziehen kann. Ob der Jubla Härkingen das morgen gelingen wird?
Endspurt Richtung Härkingen
Nach einer ereignisreichen Lagerwoche hiess es am Samstag langsam Abschied nehmen. Die vergangenen Tage waren geprägt von spannenden Spielen, kniffligen Herausforderungen und unvergesslichen Erlebnissen. Es wurde gewürfelt, Spielfiguren rückten Feld um Feld vor und immer wieder waren Teamgeist, Kreativität und Köpfchen gefragt. Nun stand der letzte Abschnitt des Abenteuers bevor. (Samstag, 11.Juli 2026)

Am Morgen machte sich die Aufbruchsstimmung im ganzen Lagerhaus bemerkbar. Schlafsäcke wurden zusammengerollt, Koffer gepackt und die letzten persönlichen Sachen verstaut. Während ein Teil der Schar die verbleibende Zeit noch einmal mit den beliebten Hosensackspielen genoss, sorgten die anderen dafür, dass das Lagerhaus wieder in neuem Glanz erstrahlte. Gemeinsam wurde geputzt, gewischt und aufgeräumt, bis alles sauber war und das Haus mit gutem Gewissen verlassen werden konnte.
Mit dem Car machte sich die Jubla Härkingen schliesslich auf den Heimweg. Doch ganz vorbei war das Abenteuer noch nicht. Unterwegs wurde klar, dass das geheimnisvolle Brettspiel, welches die Schar die ganze Woche in Atem gehalten hatte, zwar beendet, aber noch längst nicht sicher verschlossen war. Damit niemand jemals wieder in seinen Bann geraten würde, legte die Schar in Luzern einen letzten Zwischenhalt ein.
In einem abwechslungsreichen Geländespiel sammelten die Kinder und Jugendlichen die fehlenden Materialien, um das gefährliche Spiel endgültig zu versiegeln. Mit vereinten Kräften gelang die letzte Mission und das Brettspiel wurde sicher verschlossen.
So ging eine unvergessliche Lagerwoche zu Ende. Es wurde gelacht, gerätselt, gespielt, getanzt und gemeinsam jede Menge erlebt. Neue Freundschaften wurden gestärkt, Erinnerungen fürs Leben geschaffen und einmal mehr zeigte sich, was Jubla ausmacht: Gemeinschaft, Abenteuer und ganz viel Lebensfreude. Ein weiteres Abenteuer liegt nun schon wieder in der Vergangenheit, aber es wird nicht das letzte sein …
